
Ich liebe es hier, weil man alles machen kann. Man kann überall sein. Wir reden endlos. Wir führen endlose Gespräche über alles, über die Liebe, und es ist wie eine Szene in einem Film. Und am nächsten Morgen bin ich hier am Arbeiten, aber genieße es gleichzeitig. Ich denke, diese Stadt hat viele Türen offen für Menschen, die es wagen zu erkunden.

Hier sind die Leute schnell. Die Leute sind offen und bereit für Veränderungen. Man kann sehr leicht etwas Eigenes beginnen. Ich habe gerade mit diesem Typen aus New York gesprochen. Er hat seinen Concept Store hier in Vietnam eröffnet und erzählte, dass es viel schwieriger ist, einen solchen Laden in New York zu eröffnen. Aber in Ho-Chi-Minh-Stadt ist es viel einfacher, weil die Branche noch nicht etabliert ist. Man hat viele Möglichkeiten und Raum, um einzusteigen. Das ist auch das, was die Stadt cool macht, die Leute. Die neue Generation ist unternehmerisch.

Ich arbeite jetzt an meinen eigenen Projekten. Ich organisiere Workshops, wie zum Beispiel Gruppen-Styling-Workshops für Frauen. Ich werde später einen Personal-Shopping-Service etablieren. Mein langfristiges Ziel ist es tatsächlich, ein Unternehmen zu gründen, das Personal-Shopping-Services und Imageberatung anbietet. Kunden können entweder mit dem hauseigenen Stylisten zusammenarbeiten oder einen Termin mit mir buchen. Wir werden verschiedene Arten von Paketen haben.

"Không sao." Ich glaube, nur hier, im Süden Vietnams, sagen wir "không sao." Wenn ein Mann mit einem Mädchen spricht, sagt er auf Englisch „tell me about that.“ Aber auf Vietnamesisch sagt der Mann so etwas wie „không sao kể anh nghe.“ Es ist, als ob die Person unbedingt zuhören möchte, aber auf eine lockere, intime Art. Ich liebe Vietnamesisch im Allgemeinen, ich liebe die Sprache.